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Herbstliche Fahrradtour mit Kind: 6 Tipps für eine sichere Fahrt

Gerade der Herbst lädt so richtig zu schönen Fahrradtouren ein. Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und die Wege mit schönen, roten Teppichen auslegen, ist die Vorfreude auf die erste herbstliche Radtour mit dem Nachwuchs groß. Dabei ist aber auch große Vorsicht geboten, denn herbstliche Straßen sind nicht ganz ohne. Welche Dinge Sie für eine sichere Fahrt beachten sollten, erfahren Sie hier.

1. Fahren Sie langsam und vorausschauend

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Nasses Laub birgt große Rutschgefahr!

Die bunten Blätter am Boden sind zwar sehr schön anzusehen, aber sie bergen auch eine große Rutschgefahr. Gerade bei Bodenmarkierungen und Schienen oder auch bei Nässe stellen Blätter ein besonders hohes Risiko für Verletzungen dar. Daher gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Fahren Sie lieber langsamer und genießen Sie die schöne Landschaft, anstatt sich und Ihr Kind unnötig in Gefahr zu bringen.

2. Treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen

Bereits bei der Wahl des richtigen Anhängers sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen und auf Sicherheit achten. Gibt es eine Feststellbremse? Ist der Anhänger gut sichtbar? Ist eine Federung vorhanden? Wie gut liegt der Anhänger auf der Straße? Ist er kippsicher und stabil? All diese Fragen und viele weitere gilt es zu klären!

Antworten auf diese Fragen finden Sie entweder beim Fachhändler oder im Internet. Auf Informationsportalen wie Zweiradkraft.com finden Sie beispielsweise einen Fahrradanhänger Test, der über diese Punkte genauestens informiert! Auch einschlägige Foren bieten immer wieder gute Tipps, da hier meist andere Eltern ihre Erfahrungen teilen.

3. Gut anziehen und warm einpacken

Das richtige Outfit ist gerade an Herbsttagen wichtig. Während es in der Mittagssonne teilweise sogar spätsommerlich warm werden kann, kühlt es sehr schnell wieder ab und der Wind wird besonders unberechenbar. Kleiden Sie sich selbst und Ihr Kind daher unbedingt im Lagenlook. So können Sie eine Schicht immer schnell an- oder ausziehen und sind gegen Temperaturumschwünge gewappnet.

Besonders wichtig sind auch Handschuhe, wenn gerade die Finger frieren gerne und das Steuer mit kalten Händen zu halten, ist mitunter sehr schwierig.

4. Genug Proviant einpacken

Wer schon einmal mit hungrigem Kind unterwegs war, weiß, wie schnell das zu einem richtigen Stimmungskiller werden kann. Riskieren Sie hier lieber nichts und packen Sie lieber zu viel Proviant ein als zu wenig.

Der Magen Ihres Nachwuchses und Ihre eigenen Nerven werden es Ihnen mit Sicherheit danken. Denn ein quengelndes Kind im Anhänger neigt dazu, unvorsichtig zu werden und aus dem Anhänger klettern zu wollen. Sorgen Sie hier lieber vor.

5. Das Kind gut beschäftigen

Ebenso schlimm wie der Hunger ist für den Nachwuchs übrigens auch Langeweile. Packen Sie auf jeden Fall ein lustiges Spielzeug, Kuscheltier oder Bilderbuch in den Anhänger, sodass Ihr Kind stets beschäftigt ist. Ist Ihrem Kind hingegen langweilig, neigt es in der Regel dazu, aus dem Anhänger klettern zu wollen, um sich anderweitig zu beschäftigen oder aus dem Anhänger rauszuschauen. Dies sollten Sie unbedingt verhindern.

6. Einfache Strecken wählen

Wie bereits erwähnt, sind Straßen, die von Herbstlaub bedeckt sind, extrem rutschig und stellen daher ein großes Risiko dar. Verzichten Sie daher im Herbst lieber auf die bergigen, steinigen Wege und bleiben Sie lieber auf einfachen, geraden Strecken, soweit es eben möglich ist. Informieren Sie sich bestenfalls vorab über die Strecke, die Sie ausprobieren wollen oder bleiben Sie auf bereits bekannten Pfaden, so gehen Sie kein Risiko ein.

Herbstliche Fahrradtouren mit Kind sind etwas ganz Besonderes und diese sollten Sie auch genießen. Allerdings sollten Sie bei aller Schönheit des Herbstes auch Ihre eigene Sicherheit sowie die Ihres Kindes niemals vergessen, denn so schön der Herbst ist, so viele Gefahren bringt er auch mit sich. Mit unseren oben genannten Tipps sollte aber nichts mehr schiefgehen.

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